IQARAܚܕ
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Deine Fragen, beantwortet.

So beantwortet, wie wir es beim Abendessen tun würden. Wenn deine nicht dabei ist, schick sie uns per WhatsApp — das geht meist am schnellsten.

Was es ist

Von November 2026 bis Ende März 2027 — eine fünfmonatige Saison durch die kälteren Monate. Komm für die ganze Zeit, lebe ein bis fünf Monate als Bewohner:in hier oder bleib ein bis drei Wochen als Gast. Nenn uns deinen Zeitraum, wenn du einen Platz anfragst.

In Hidden Paradise, in den Alpujarras in Südspanien — an den Südhängen der Sierra Nevada in Andalucía, rund eine Stunde von Granada und eine Stunde von der Küste entfernt. Sobald du einen Platz angefragt hast und wir zugesagt haben, schicken wir dir den Weg zu uns hinauf.

Nein. Retreats haben eine Dramaturgie, eine Leitung und einen Abschlusskreis. IQARA ist ein Haus, das fünf Monate lang offen bleibt. Was Retreats gezielt erzeugen sollen, passiert hier meist ohnehin — langsamer, und ohne dass es jemand plant.

Es sind Menschen, die Seite an Seite leben — und das ist nicht ganz dasselbe. Niemand kommt der Gemeinschaft wegen. Man kommt, um zu arbeiten, zu schreiben, sich auszuruhen, Kinder großzuziehen, etwas zu Ende zu bringen — und merkt, dass es besser wird, wenn man es in der Nähe anderer tut, die dasselbe tun.

Nein. Alles wird angeboten, nichts ist Pflicht. Manche verbringen ihre Tage am Laptop oder auf einem Bergpfad und setzen nie einen Fuß in einen Tempel. Andere sind jeden Morgen dort. Genau um beides geht es.

Für Menschen, die mit etwas Eigenem kommen — einem Projekt, einer Praxis, einer Frage, einer Familie — und neugierig darauf sind, nah bei anderen zu leben, ohne ihre eigenen Tage aufzugeben.

Für alle, die umsorgt werden wollen. Es gibt kein Programm, kein Personal und niemanden, der deinen Tag organisiert. Wenn das nach Freiheit klingt, wirst du es lieben. Wenn es nach Arbeit klingt, ist es das vermutlich auch.

Aufenthalt

Es gibt zwei Möglichkeiten. Ein Gastaufenthalt dauert ein bis drei Wochen, eine Residenz ein bis fünf Monate — bis hin zur ganzen Saison, von November bis Ende März. Der kürzeste Aufenthalt ist eine Woche, Tagespreise gibt es nicht. Die Residenz ist das Herz von IQARA, und wer für die ganze Saison kommt, sucht sich sein Zimmer als Erstes aus.

Die Preise gelten pro Raum, nicht pro Person: Die meisten Zimmer passen für eine oder zwei Personen, ein ganzes Haus für bis zu vier. Eine Residenz hat einen monatlichen Beitrag — bei Standard: ein Baumhaus (ein Doppelbett, für eine oder zwei Personen) oder das Einzelzimmer 400 €, ein Doppelzimmer mit Gemeinschaftsbad 550 €, ein Doppelzimmer mit eigenem Bad 700 €, das große Zimmer in La Roca für bis zu vier Personen 800 €, ein ganzes Haus ab 900 €. Ein Gastaufenthalt hat einen einzigen Preis pro Woche: 200 €, 280 €, 350 €, 450 € und 550 €. Wohnt jemand einen Monat lang bei einer Bewohnerin oder einem Bewohner mit, kommen 200 € im Monat dazu. Bewohner:innen wählen eine von drei Stufen: Standard, die echten Kosten des Lebens hier; Gefördert, ein paar von der Gemeinschaft getragene Plätze für Menschen, die sonst nicht kommen könnten, vergeben über die Bewerbung; oder Fördernd, wenn du mehr geben kannst — damit trägst du die geförderten Plätze. Du wählst in der Bewerbung, wo du den genauen Betrag siehst; auf der Seite zu den Aufenthalten stehen alle. Dazu kommen nur die gemeinsamen Kosten — Feuerholz und die Lebensmittel für die gemeinsamen Abendessen. Alles im Detail steht auf der Seite zu den Aufenthalten.

Deine Unterkunft mit Bettwäsche und Handtüchern und alles, was auf dem Gelände geteilt wird: die Küchen, das Haupthaus mit seinen langen Tischen, die Terrassen, zwei Tempel, eine einfache Holzsauna, ein Pool und die Sonne. Strom, Quellwasser, Internet und der tägliche Bedarf des Hauses sind ebenfalls inbegriffen — das Gelände ist autark, und das Wasser kommt aus Quellen auf dem Gelände selbst: frisch, kalt und besser als alles aus der Flasche. Das Leben hier hat gemeinsame Rhythmen — Gemeinschaftsessen, Kreise, Saunaabende, ab und zu eine Veranstaltung — und du bist bei allem willkommen, aber IQARA ist kein Pauschal-Retreat: Nichts ist durchgeplant, nichts ist Pflicht. Wer hier wohnt, zahlt weniger für Kreise, Zeremonien, Workshops und Massagen.

Zwei Dinge sind gemeinsame Kosten: Feuerholz und die Lebensmittel für die zwei gemeinsamen Abendessen pro Woche. Für beides gibt es keinen festen Preis — wir bestellen, was gebraucht wird, mehr Holz, wenn es kälter ist, und teilen die Kosten fair unter allen auf, Monat für Monat. Darüber hinaus versorgst du dich selbst: Du kaufst für dich ein und kochst für dich, und das ist hier sehr günstig — die Gegend ist voller kleiner Höfe, und wir essen, was gerade um uns herum wächst. Die größeren Aktivitäten — Kreise, Zeremonien, Workshops — und Massagen werden extra bezahlt, zu einem günstigeren Preis für alle, die hier wohnen. Anreise, Versicherung und alles, was du im Ort ausgibst, trägst du ebenfalls selbst.

Ja. Hier haben schon Familien mit Kindern jeden Alters gelebt, und das Gelände tut ihnen gut — Platz, Tiere, zeitweise andere Kinder und ein Rhythmus, der locker genug ist, um sich nach den Schlafenszeiten zu richten. Die Preise gelten pro Raum, nicht pro Person: In einem ganzen Haus haben bis zu vier Personen Platz, Kinder mitgerechnet, und für eine Familie ist das oft genau das Richtige.

Ja. Die Preise gelten pro Raum, nicht pro Person, und die meisten Zimmer passen für eine oder zwei Personen — kommt zusammen, für eine Woche oder eine Saison, und ihr zahlt nur einmal. Freund:innen, die zusammen reisen, können sich ein ganzes Haus für bis zu vier Personen teilen oder Zimmer nah beieinander nehmen. Wenn jemand für einen Monat bei dir wohnt, während du Bewohner:in bist, kommen 200 € im Monat dazu; wer für ein, zwei Tage vorbeischaut, ist einfach bei dir zu Besuch.

Grundsätzlich ja — auf dem Gelände leben schon andere Hunde. Erzähl uns von deinem, wenn du uns schreibst.

Ja — Casita, das Holzhaus, und La Roja, das Steinhaus, kannst du privat und als Ganzes nehmen, für bis zu vier Personen: genau richtig für ein Paar, Freund:innen oder eine Familie. Als Residenz ab 900 € im Monat, als Gastaufenthalt 550 € pro Woche. Größere Gruppen können eines der größeren Häuser komplett übernehmen. Sag uns, wie viele ihr seid, und wir schlagen vor, was passt.

Der Ort

Flieg nach Málaga oder Granada. Von beiden Flughäfen gibt es direkte Verbindungen in den nächsten Ort, oder du nimmst dir einen Leihwagen. Ab dem Ort helfen wir dir mit dem letzten Stück und können dich abholen. Wenn du dich um gar nichts kümmern willst, bieten wir einen Flughafentransfer zu einem Festpreis von etwa 90 € an — frag einfach bei der Buchung.

Das hier ist Südspanien: Die meisten Tage sind hell und warm genug, um auf einer Terrasse zu arbeiten. Abends kühlt es richtig ab, und die Kamine werden angezündet — wir sind schließlich in den Bergen. Denk an den Zwiebellook, nicht an einen Parka.

Sieben Orte zum Schlafen. La Roca: oben vier Doppelzimmer mit Gemeinschaftsbad, unten ein großes Zimmer mit eigenem Bad für bis zu vier Personen. La Fuente: fünf Doppelzimmer mit Gemeinschaftsbädern. Der Obstgarten: drei Doppelzimmer mit eigenem Bad und ein Einzelzimmer. Das Haupthaus: ein großes Doppelzimmer, das einzige im Haus. Fünf Baumhäuser, jedes mit einem Doppelbett; sie teilen sich eine Außendusche und Toilette und werden zentral beheizt — einfach und abenteuerlich, die lebendigste Option und in den kälteren Monaten die rustikalste. Und zwei ganze Häuser für bis zu vier Personen: Casita, das Holzhaus, mit Außendusche, und La Roja, ein Steinhaus mit einem einzigen großen Raum. Alles ist einfach, warm und sauber: Steinhäuser mit Kaminen, gemeinsame Küchen, richtige Betten — Bettlaken, Kissen, Bettdecken und Handtücher sind da, die kannst du also zu Hause lassen. Die Seite zu den Aufenthalten zeigt jedes Haus auf der Karte.

Ja — zwei Verbindungen, es gibt also immer eine. Satelliteninternet auf dem ganzen Gelände und als zweite Leitung eine Richtfunkverbindung zu den Masten im Tal. Videocalls und ein voller Arbeitstag funktionieren problemlos im Haupthaus und in den Häusern. Die Baumhäuser liegen am weitesten vom Signal entfernt; wenn deine Arbeit den ganzen Tag eine absolut stabile Verbindung braucht, nimm ein Zimmer in einem der Häuser.

Warme Kleidung zum Übereinanderziehen für die Abende, feste Schuhe, eine Taschenlampe, was deine Arbeit braucht, und etwas für die gemeinsame Runde — ein Instrument, ein Rezept, ein Spiel, etwas, das du kannst. Keine Bettwäsche und keine Handtücher. Die sind hier.

Alltag

Es gibt nicht den einen Ablauf — alle leben in ihrem eigenen Rhythmus. Aber die meisten Tage haben einen ruhigen Morgen, an dem gearbeitet wird, einen Nachmittag, der dir gehört, und einen Abend, an dem das Haus nach und nach zusammenfindet. Drumherum: Yoga oder Atemarbeit, wenn jemand es anbietet, ein Spaziergang, die Sauna, ein Feuer.

Nein. Nichts ist Pflicht, alles ist eine Einladung. Wir bitten nur um eines: dass du deinen Teil zum Haus beiträgst.

Ja, und das ist sehr willkommen. Ein Teil des Lebens hier kommt von den Menschen, die es leben: ein Morgenkurs, ein Kreis, ein Workshop, eine Zeremonie, eine Sitzung Therapie oder Körperarbeit, Musik, Tanz. Du entscheidest, was du anbietest und was es kostet — kostenlos, gegen Spende oder zu deinem Preis — und was zwischen den Menschen hier fließt, bleibt bei ihnen: Wir nehmen keinen Anteil. Wenn du einen geförderten Platz anfragst, kann das, was du anbietest, auch helfen, deinen Aufenthalt zu bezahlen; das besprechen wir gemeinsam. Den Rhythmus der Woche tragen wir gemeinsam, wir alle — also erzähl uns, was du gerne mitbringen möchtest, wenn du einen Platz anfragst.

Größtenteils versorgst du dich selbst. Du teilst dir eine Küche mit deinen Mitbewohner:innen, kaufst dein eigenes Essen und kochst, wie du magst — allein, mit ihnen, je nachdem, was aus dem Abend wird. Etwa zweimal pro Woche isst das ganze Haus zusammen, gekocht von einem wechselnden Team; diese Abendessen sind das Einzige, wofür wir gemeinsam einkaufen und die Kosten als Haus teilen. Einmal pro Woche gehen wir zusammen auf den Markt in der Gegend und oft zu den Höfen in der Nähe — ein schöner Ausflug, auch wenn alle ihren eigenen Korb bezahlen. Das meiste, was wir essen, ist im Umkreis von wenigen Kilometern gewachsen. Der gemeinsame Tisch ist überwiegend vegetarisch, aber niemand muss es sein; erzähl uns von Allergien, wenn du schreibst. Und das Wasser kommt aus Quellen auf dem Gelände selbst.

Bodenständig und alkoholarm. Ein Glas Wein zum Abendessen ist normal; das Haus ist keine Party. Keine illegalen Substanzen auf dem Gelände.

Ja — die meisten tun das. Vormittags ist es nach gemeinsamer Absprache ruhig, und das Haupthaus dient als Co-Working-Raum.

Englisch ist die gemeinsame Sprache im Haus. Spanisch ist die Sprache des Tals, und Deutsch hört man oft. Alle kommen zurecht.

Verantwortung

Richard und Ra tragen es gemeinsam — Ra kümmert sich seit Jahren um diesen Ort, Richard bringt HADORA mit. Aber niemand leitet es: Alle, die kommen, übernehmen Verantwortung für sich selbst und damit für das Ganze. Niemand ist Personal und niemand wird bedient; das Haus wird von den Menschen geführt, die darin leben.

Dein Teil: für das Haus kochen, wenn dein Team dran ist, die Gemeinschaftsräume in Ordnung halten, die Nächsten willkommen heißen und zum wöchentlichen Kreis kommen, in dem das Haus seine Dinge klärt. Ein paar Stunden pro Woche, gut verteilt.

Bring es in den wöchentlichen Kreis oder direkt zu Richard oder Ra. Wir halten den Rahmen und versuchen nicht zu kontrollieren, was darin geschieht — aber den Rahmen halten wir.

Buchung

Über das Formular auf der Website — das dauert ein paar Minuten und fragt, wer du bist, wann du kommen würdest und was du mitbringst. Wir lesen jede Anfrage selbst und antworten innerhalb weniger Tage. Wenn du lieber erst einmal reden möchtest, schreib uns per WhatsApp oder Telegram: +34 643 068 541.

Tritt unserer Telegram-Gruppe oder unserer WhatsApp-Gruppe bei oder folge uns auf Instagram — Neuigkeiten, neue Termine und offene Tage, sobald es sie gibt, ohne dass du schreiben musst. Wenn du uns selbst etwas fragen willst, schreib uns direkt per WhatsApp oder Telegram.

Danach, wer passt — nicht danach, wer zuerst schreibt. Wir bauen eine Hausgemeinschaft auf, statt Betten zu belegen.

Eine Anzahlung sichert deinen Platz: die Hälfte der Kosten eines Gastaufenthalts oder die Hälfte des ersten Monats einer Residenz. Der Rest ist drei Tage vor deiner Ankunft fällig. Eine Residenz wird monatsweise bezahlt, jeweils drei Tage vor Beginn des Monats. Die gemeinsamen Kosten — Feuerholz und die Lebensmittel für die Abendessen — werden jeden Monat abgerechnet, so wie sie anfallen.

Ja. Stornierst du mehr als 30 Tage vor der Ankunft, erstatten wir dir die Anzahlung vollständig. Innerhalb von 30 Tagen bleibt die Anzahlung als Guthaben für einen anderen Aufenthalt in dieser Saison bestehen — oder wird erstattet, wenn jemand anderes deinen Platz übernimmt. Sobald du angekommen bist, bleibt der laufende Zeitraum bezahlt; für Monate, die du noch nicht begonnen hast, wird nichts berechnet, solange du uns eine Woche vor Beginn des nächsten Bescheid gibst. Du kannst deinen Platz auch an jemand anderen weitergeben, wenn die Person passt. Und falls wir einmal absagen müssen, bekommst du alles zurück, was du bezahlt hast.

EU-Bürger:innen nicht. Die meisten anderen können ohne Visum bis zu 90 Tage innerhalb von 180 Tagen bleiben — etwa drei Monate, nicht die ganze Saison. Wenn du von außerhalb der EU für länger kommst, prüfe das vor der Buchung.

Ja — die letzte Saison lief von November bis März am selben Ort, und rund neunzig Menschen waren hier. Daher stammen die Fotos.

Noch etwas auf dem Herzen?

Schreib uns oder frag uns direkt — wir beantworten alles selbst.

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